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Dorfentwicklung planen

Für die Entwicklung unseres Dorfes reicht es nicht, einen Flächennutzungsplan erstellen zu lassen, der in irgendeinem Archiv verstaubt. Der Gemeinderat, vornehmlich der Bauausschuss, muss sich intensiv mit diesem Thema auseindersetzen, um die Weichen für die Zukunft zu stellen. Was vor allem fehlt, ist ein Dorfplatz, der diesen Namen auch verdient, und der als solcher genutzt wird. Unsere wunderschöne Pfarrkirche sollte dabei vielmehr ins Zentrum rücken.

Baulandpolitik aktiv betreiben

Baugrundstücke in Perach müssen wieder bezahlbar werden, auch für junge Familien. Vielleicht muss man hier von Seiten der Kommune mehr tun, als gelegentlich ein Tauschgrundstück erwerben. Ein sanftes Wachstum der Einwohnerzahl sichert unseren Schul- und Kindergartenstandort, erhöht die Chance, dass sich medizinische Einrichtungen und zusätzliche Geschäfte ansiedeln, und schafft die Voraussetzung für eine bessere Verkehrsanbindung.

Finanzmittel bedarfsgerecht einsetzen

Der Gemeinderat verwaltet das Geld der Bürger, was ein hohes Maß an Verantwortung bedeutet. Beispiel Wasserversorgung: hier wurde die teuerste Lösung durchgesetzt, was für die Bürger einen schmerzlichen Griff in die Geldbörse nach sich zog. Auch damals war schon klar, dass anschließend die Kläranlage zu sanieren ist, was wieder der Bürger zahlt. Beim der zweifellos notwendigen Feuerwehrhaussanierung droht das Prinzip der teuersten Lösung nun erneut zur Anwendung zu kommen.

Verkehrsanbindung verbessern

Seitens der Kommune muss alles getan werden, um die Anbindung an das Bus- und Bahnnetz zu verbessern. Für Schüler von weiterführenden Schulen,  bei denen Nachmittagsunterricht an der Tagesordnung ist, muss es Möglichkeiten geben, nach Hause zu kommen, ohne von den Eltern mit dem PKW abgeholt zu werden. Ähnlich ist die Situation für die Senioren, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind. Kurzfristig müssen die Busverbindungen aufgestockt werden, langfristig ist aber unbedingt auch die Öffnung des Bahnhaltepunktes anzustreben.

Energiekonzept entwickeln

Steigende Energiepreise und die mittlerweile auch in allen politischen Gruppierungen angekommene Verantwortung für unsere Umwelt zwingen auch die Kommunen, über alternative Versorgungsmöglichkeiten nachzudenken. Unser Waldreichtum lässt eine Nutzung von Holz als Energieträger sinnvoll erscheinen, und zwar sowohl für die Nutzer, als auch für die Lieferanten.

Vor der Umsetzung von Maßnahmen ist die Entwicklung eines schlüssigen Gesamtkonzepts wichtig.

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